Im historischen, denkmalgeschützten Stadt Hotel Margarethenhöhe unterzeichnete Margarethe Krupp im gleichnamigen Zimmer am
1. Dezember 1906 die Stiftungsurkunde für die Siedlung Margarethenhöhe. Das Wohnungsangebot der Stiftung richtete sich von Anfang an an die gesamte Essener Bevölkerung. Die Leitung der Stiftung wurde unter dem Vorsitz des Essener Oberbürgermeisters paritätisch mit Mitgliedern des Essener Stadtrates und der Kruppschen Konzernverwaltung besetzt. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Der heutige Gebäudebestand der Stiftung setzt sich aus zwei großen und in unterschiedlichen Zeiträumen realisierten Siedlungseinheiten zusammen: der Margarethenhöhe I (Bauzeit 1909-1934/38, Prof. Dr. Georg Metzendorf) und der Margarethenhöhe II (Bauzeit 1962-1966, 1971-1980) nach Plänen von Dr. Wilhelm Seidensticker.

Das Unternehmerpaar Harald und Maria Mintrop, gleichzeitig auch Betreiber des gleichnamigen Land Hotels in Essen, haben das geschichtsträchtige Haus 2000 übernommen und innerhalb von zwei Jahren liebevoll restauriert. In Zusammenarbeit mit namhaften Künstlern ist es gelungen, mit leichter Hand und hohem Anspruch das Industriezeitalter zu würdigen und gleichzeitig einen Gegenwartsbezug herzustellen. Das 30-Zimmer Hotel wurde mehrfach ausgezeichnet und gehört mit zu den führenden Tagungs-Hotels in Deutschland.